Vorträge und Talks


Ehrenamt und Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit im Spannungsfeld zwischen praktischem Alltag und gesellschaftlichen Entwicklungen

Datum: 21.09.2020
Uhrzeit:  16.00-17.30 Uhr

Expert_innen:
Björn Bertram, Landesjugendring Niedersachsen
Jan Holze, Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
Prof. Dr. Wibke Riekmann, MSH Medical School Hamburg

Moderation: Martin Schönwandt, Bundesnetzwerk Kinder- und Jugendarbeit


In diesem Talk wird Ehrenamt und Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Durch übergreifende gesellschaftliche Entwicklungen gerät zivilgesellschaftliches Engagement und Ehrenamt allgemein unter Anpassungsdruck. Dies gilt auch und besonders für das Handlungsfeld Kinder- und Jugendarbeit. Auf vielen Ebenen und in verschiedenen Kontexten wird das Spannungsfeld zwischen praktischem Alltag und gesellschaftlichen Entwicklungen hier deutlich. Unter Bezugnahme auf den dritten Engagementbericht der Bundesregierung besprechen die Expert_innen Ehrenamt und Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit insbesondere mit Blick auf Demokratieentwicklung und Digitalisierung.

Stellen Sie hier Ihre Fragen: https://frag.jetzt/participant/room/83760240


Wieder mehr (Frei)Räume für Jugendliche im Herbst und Winter 2020/2021 – (wie) geht das?

Datum: 22.09.2020
Uhrzeit: 14:30-16:00 Uhr

Expert_innen:
Prof. Dr. Ulrich Deinet, Hochschule Düsseldorf
Bernd Holthusen, Deutsches Jugendinstitut

Moderation: Hanna Lorenzen, Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung


Was fehlt Jugendlichen aktuell in Zeiten der Corona-Pandemie? Welche Problematiken können für Jugendliche in dieser Phase entstehen? Welche Räume gibt es für Jugendliche im Herbst und Winter 2020/2021, wenn der Aufenthalt im Freien wetterbedingt schwierig ist? Diese und weitere Fragestellungen des Themenkomplexes "Räume für Jugendliche" in seinen unterschiedlichen Assoziationen stehen im Mittelpunkt dieses Talks, der mit zwei Inputs eingeleitet wird.

Es wird Gelegenheit für mündliche und schriftliche Fragen geben. Stellen Sie hier Ihre schriftlichen Fragen: https://frag.jetzt/participant/room/13018586


Physische, psychische und psychosoziale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen während der Corona-Pandemie

Datum: 22.09.2020
Uhrzeit: 16:30-18:00 Uhr

Expert_innen:
Prof. Dr. Peter Borusiak, Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie & Jugendmedizin
PD Dr. Ellen Greimel, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der LMU München
Prof. Dr. Jörg Maywald, National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e. V.

Moderation: Dr. Julia von der Gathen-Huy, Forschungsverbund DJI/TU Dortmund


Welche Folgen hat die Corona-Pandemie sowie die damit verbundenen Maßnahmen für Kinder und Jugendliche? Welche Bedeutung hatten bzw. haben Lockdown und in Folge Homeschooling und geschlossene Freizeiteinrichtungen sowie die anschließende vorsichtige Öffnung und die „neue Normalität“ für junge Menschen? Diese und angrenzende sowie weiterführende Fragestellungen sollen mit den Expert_innen erörtert werden.


Standortbestimmung – Aufgabenkritik – Prognose, Thesen zum Sozialpädagogischen Bildungsprojekt Kinder- und Jugendarbeit

Datum: 23.09.2020
Uhrzeit:  15:00-16:30 Uhr

Expert_innen:
Prof. Dr. Werner Lindner, Ernst-Abbe-Hochschule Jena,
Dr. Jens Pothmann, Forschungsverbund DJI/TU Dortmund,
Prof. Dr. Werner Thole, Universität Kassel

Moderation: Mike Corsa, ehem. Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.


Bei dem gemeinsamen Vortrag inklusive Diskussionen werden im Rahmen von 3 kurzen Inputs zum sozialpädagogischen Bildungsprojekt Kinder- und Jugendarbeit
(a) aktuelle Entwicklungen analysiert (Comeback im politischen Raum, empirische Ressourcenexpansion, uneinheitliche demografische Bedingungen),
(b) Vergewisserungen über das Arbeitsfeld formuliert (sozialpädagogische Bildung als Beitrag zur kulturellen Reproduktion, sozialen Integration und zur Sozialisation) sowie
(c) zukünftige Herausforderungen herausgearbeitet (Aufzeigen von biografischer Relevanz, Beibehaltung der Innovationskraft und Flexibilität inklusiver Kooperationsfähigkeit, Bearbeitung sozialer Ungleichheiten und stärkere Verankerung eines politischen Auftrags).
Nach den jeweiligen Inputs und der Klärung von Verständnisfragen sollen die drei thematischen Stränge abschließend aufeinander bezogen diskutiert werden.


ON/OFF 2020 Abschlussveranstaltung:


Kinder- und Jugendarbeit in Pandemie Zeiten – Herausforderungen und Voraussetzung für eine gelingende Kinder- und Jugendarbeit im Herbst 2020

Datum: 23.09.2020
Uhrzeit: 17:00-18:30 Uhr

Statements aus der Fachpraxis
Kinder- und Jugendverbandsarbeit: Daniela Broda, Deutscher Bundesjugendring
Offene Kinder- und Jugendarbeit: Jennifer Hübner, Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen
Kulturelle Jugendbildung: Kerstin Hübner, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung
Sport: Rebekka Kemmler-Müller, Deutsche Sportjugend
         
Impuls aus der Wissenschaft
Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Institut für Sozial- und Organisationspädagogik an der Universität Hildesheim

Offene Diskussion mit Vertreter_innen aus der Politik
Kommunale Ebene: Uwe, Lübking, Deutscher Städte- und Gemeindebund
Landesebene: Jürgen Schattmann, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
Bundesebene: Thomas Thomer, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Moderation: Mike Corsa, ehem. Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.


Zum Abschluss von "ON/OFF 2020", dem digitalen Intro zum 3. Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit, soll die Bedeutung von Kinder- und Jugendarbeit für Kinder und Jugendliche – insbesondere in Pandemiezeiten – kritisch reflektiert werden: Wie wichtig sind außerschulische Erfahrungs-, Gestaltungs- und Lernräume? Wie kann die Interessenvertretung von jungen Menschen auch in Pandemiezeiten gewahrt werden? Was können Verwaltung und Politik dazu beitragen, die Infrastruktur der Kinder- und Jugendarbeit abzusichern und damit die Heterogenität des Feldes zu erhalten?